no 287 September 2017

Info Patronale

no 287 September 2017

Die Rückkehr aus den diesjährigen Sommerferien begann mit einer Premiere, dem «Herbstauftakt der Unternehmen 2017». Als wir die Planung vor einigen Monaten in Angriff nahmen, hatten wir zum Ziel, im Rahmen des 70. Jubiläums des UPCF einen Event zu organisieren, an dem Sie sich mit KMUs, Gewerbetreibenden und Politikvertretern treffen und in einem ungezwungenen Umfeld austauschen können. Es war uns dabei ein besonderes Anliegen, insbesondere den Ausbildungsbetrieben unseren Dank für ihren unermüdlichen Einsatz im Bereich der Berufsbildung auszusprechen, und zwar im Rahmen einer Preisverleihung. Dies war die Geburtsstunde des Preises «Erfolgreichste Ausbildungsbetriebe».

Am Donnerstag, den 24. August 2017, war es soweit, der erste «Herbstauftakt der Unternehmen» konnte stattfinden. Wir durften dabei in vier Kategorien die drei jeweils erfolgreichsten Ausbildungsbetriebe ihrer Branche zusammen mit ihren frisch diplomierten Lernenden mit dem Preis der «Besten Ausbildungsbetriebe 2017» bzw. «Beste(r) Lernende(r)» auszeichnen. Wen wir auszeichnen konnten, erfahren Sie auf den Seiten 10 und 11.

Man kann nicht oft genug betonen, dass die Berufsbildung ein Garant unseres wirtschaftlichen Erfolges ist. Daher wird sich der Freiburger Arbeitgeberverband auch in Zukunft mit aller Kraft für die Berufsbildung einsetzen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Sie zu ermuntern, Ihre Betriebe den Jugendlichen zugänglich zu machen, indem Sie Ihnen Schnupperlehren anbieten. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie gerne auf die Internetseite www.FriStages.ch aufmerksam machen, die Sie dabei unterstützen wird. Und wer weiss, darunter befindet sich vielleicht genau Ihr(e) zukünftige(r) Lernende(r), mit der/dem Ihr Betrieb zum «Besten Ausbildungsbetrieb» ausgezeichnet wird. Wir würden uns freuen!

Am 24. September 2017 wird an der Urne über die Altersvorsorge 2020 abgestimmt. Nach der USR III und dem Energiegesetz eine weitere «schwergewichtige» Vorlage, die an Komplexität den beiden anderen Vorlagen in nichts nachsteht, ganz im Gegenteil. Das Bundesgesetz über die Reform der Altersvorsorge 2020 ist in mancher Hinsicht aussergewöhnlich. So liegt die letzte AHV-Revision 20 Jahre zurück, und es brauchte in Bundesbern nicht weniger als elf Jahre, um diese
Vorlage auszuhandeln. Bei diesem generationenübergreifenden Projekt geht es um Zahlen bzw. Kosten und Defizite in Milliardenhöhe. Zudem besteht die Altersvorsorge 2020 aus zwei Vorlagen, die eng miteinander verknüpft sind. Das heisst,
dass beide Vorlagen angenommen werden müssen, soll die Altersvorsorge 2020 umgesetzt werden.

Verschiedene demografische Entwicklungen haben dazu geführt, dass der Altersvorsorge in den kommenden Jahren hohe Defizite drohen, falls nichts unternommen wird. Die Reform der Altersvorsorge 2020 soll nun die in Schieflage geratene
Altersvorsorge stabilisieren und die Renten bis 2030 sichern. Dabei wird ersichtlich, dass bereits in rund 10 Jahren eine weitere Korrektur vorgenommen werden muss. Die Arbeitgeberkammer hat sich eingehend mit den Vor- und Nachteilen der Altersvorsorge 2020 auseinandergesetzt. Die Meinungen waren geteilt. Sowohl die Gegner als auch die Befürworter hatten valable Argumente vorzubringen. Letztendlich hat sich eine Mehrheit der Arbeitgeberkammer für die Unterstützung der Altersvorsorge 2020 ausgesprochen. Die Einsicht, dass ein Zuwarten die Situation weiter verschlechtert, hat letztendlich den Ausschlag zur Unterstützung der Rentenrevision 2020 erwirkt.

Da die Vorlage über die Ernährungssicherheit hauptsächlich den Landwirtschaftssektor betrifft und auf unsere Berufsverbände nur einen indirekten Einfluss ausübt, hat die Arbeitgeberkammer entschieden, nicht auf diese Vorlage einzugehen.

Nun wünsche ich Ihnen eine vergnügte Lektüre der info Patronale und einen guten Start in den Herbst.

Reto Julmy, Direktor

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  • 07 Sep 2017
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