Gewerkschaftsinitiative "6 Wochen Ferien für alle" - Gegenargumentation des sgv
Volksabstimmung vom 11. März 2012 über den Bundesbeschluss über die Volksinitiative 6 Wochen Ferien für alle vom 17. Juni 2011
Am 11. März 2012 haben die Stimmberechtigten über den Bundesbeschluss über die Volksinitiative 6 Wochen Ferien für alle zu befinden. Die Volksinitiative will, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeit-nehmer Anspruch auf bezahlte Ferien von mindestens sechs Wochen haben. Die Initiative ist von bei-den Kammern deutlich abgelehnt worden. Die Schweizerische Gewerbekammer hat einstimmig die Nein-Parole zu dieser Vorlage beschlossen und der Schweizerische Gewerbeverband sgv setzt sich deshalb engagiert dagegen ein. Er tut dies primär aus folgenden Überlegungen:
Der sgv lehnt die Forderungen der Volksinitiative ab, weil sie als schädlicher Eingriff in den Arbeits-markt zu beurteilen sind. Sie würden:
zu einer unerwünschten Mehrbelastung für die KMU führen;
den Wirtschaftsstandort und Werkplatz Schweiz schwächen;
und letztlich die Schwarzarbeit fördern.
Die Forderungen der Volksinitiative sind zudem als unnötiger Eingriff in die Sozialpartnerschaft abzu-lehnen und laufen den Bedürfnissen nach einem flexiblen Arbeitsmarkt (eine der Stärken des Wirt-schaftsstandorts Schweiz) sowie der Wahlfreiheit des Einzelnen zwischen frei gewählter Arbeits- und Freizeit entgegen.
Im Anhang finden Sie das Kurzargumentarium des sgv gegen die Gewerkschaftsinitiative
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Kurz-Argumentation des sgv gegen die Gewerkschaftsinitiative.pdf | 1.26 MB |






