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Nr 208 Juni 2009

Die unentbehrliche Atomenergie!

 

Die Atomenergie entspricht 40% der Elektrizitätsproduktion in der Schweiz. Die neuen erneuerbaren Energien, wie z.B. Wind- und Solarenergien, machen nicht mehr als einen Prozentsatz von 0,1% aus!  Deshalb darf sich unser Land mittelfristig gesehen, d.h. für eine Dauer von ca. 20 Jahren, keine Schwäche in seiner eigenen Atomproduktion erlauben. Angesichts des Alters der heutigen Kraftwerke und ihres absehbaren Abbruchs, der sinkenden Importmöglichkeiten der von den Nachbarländern produzierten Energie und auch des wahrscheinlich steigenden Stromverbrauchs besteht - selbst bei beträchtlichen wirtschaftlichen Anstrengungen - das Risiko eines ernsten Stromengpasses. Die Wirtschaft möchte ein solches Risiko nicht eingehen und verlangt deshalb eine Erneuerung der heutigen Atomkraftwerke. Der Arbeitgeberverband des Kantons Freiburg empfiehlt deshalb den Ersatz des Atomkraftwerks Mühleberg. Die Kernenergie ist beherrschbar, produziert praktisch kein CO2 und ist ökologisch. Die Kraftwerke garantieren auch eine gewisse Unabhängigkeit unseres Landes in Energiefragen. Ausserdem kann Uran gelagert werden und wird dieser Rohstoff von stabilen Ländern, wie z.B. den USA, Kanada und Australien, hergestellt. Schliesslich geht es aber nicht darum, ein neues Kraftwerk zu bauen, sondern das alte Kraftwerk durch ein modernes, viel effizienteres und sichereres zu ersetzen! Dies sind einige Gründe, die genügen sollten, damit Freiburg das Weiterbestehen des Berner Kraftwerks entschieden unterstützt. Schreiben Sie sich als Mitglied des Forums pro Mühleberg (www.forumpromuehleberg.ch) ein und unterstützen Sie so die Wirtschaft unserer Region und die Entwicklung der Freiburger KMU! 

Die Direcktion


Jean-Pierre Siggen, Direktor UPCF
Jean-Jacques Marti, STV. Direktor


Die vollständige Zeitschrift in PDF-Format: Nr 208 Juni 2009